Die Photos von Teil III stammen vom 17. Juni. Am 23. Juni habe ich wieder photographiert. Ich musste diese unglaubliche Pracht einfach festhalten. In all den Jahren, die wir jetzt hier wohnen, habe ich eine solche Blütenfülle noch nicht erlebt. Die Zweige waren so übervoll, dass wir einige abstützen mussten. Auch die Größe der Büsche war ungewöhnlich. Hatten wir doch viele Rosen im Januar ordentlich zurückgeschnitten. Zwischen ihnen durchlaufen war kaum mehr möglich, jedenfalls nicht, wenn man nicht zerrissene Klamotten oder schmerzende Blutige haben wollte. „Auf allen Vieren“ war angesagt.
Ja und dann zogen die unsäglichen Gewitter auf.
Rechts im Bild seht ihr „Mozart“, eine Rose, die eigentlich nur 65 cm hoch werden soll. Das sind ursprünglich nur 3 Stöcke gewesen, ein paar haben Absenker gebildet und wir haben es so gelassen. Und ja, nach dem vielen Regen sind die Rosen jetzt die „Ritter von der Traurigen Gestalt“. Schade.
Und ernsthafte Sorgen musste ich mir bei den orkanartigen Böen um meine mehr als 30 Jahre alte „Vier Familien Linde“ machen. Sie steht im hinteren Teil unseres Gartens, genau an der Ecke und bietet 4 Haushalten angenehm schattige Aufenthaltsmöglichkeit. Sie sollte eigentlich nur 12 m hoch werden, aber wie man sieht, sie hat sich nicht daran gehalten. Aber wenn sie blüht, dann ist da drinnen ein Gesummse, unglaublich, genau wie in der „Mozart“.